• Wisst Ihr woher dieser Haken stammt?
GRUNDTAL S-Haken in 7 cm Größe

…. richtig! Das ist ein Haken aus einem schwedischen Möbelhaus und genauer gesagt ein GRUNDTAL S-Haken aus Edelstahl.

Mein Problem ist, dass das nächste Möbelhaus viel zu weit weg ist, um weitere Haken nachzukaufen. Aber irgendwie fehlt mir immer wieder doch einer 😀 Also was macht man nun? Genau, wir machen uns selber welche!

Was hierzu benötigt wird

  1. Stift
  2. Messschieber
  3. Ein original Haken
  4. Eine CAD-Software
  5. Ein 3-D Drucker 😀
das verwendete Werkzeug

Als erstes habe ich den Hacken mit meinen Messwerkzeug ausgemessen und eine Skizze erstellt. Dann anschließend die Skizze in das CAD Programm übertragen, so dass es später so aussah:

die Skizze vom Haken
die fertige Konstruktion

Dann kurzerhand die Konstruktionsdatei als STL-File exportiert und durch einen Slicer gejagt.  Der Slicer gibt nun die eigentlich Maschinenschritte in Form eines G-codes heraus. Der Code wird von der Maschine verarbeitet und auf den Druckbett wird schließlich der kleine Plastikhaken geklont (Das Filament beziehe ich übrigens immer von http://www.dasfilament.de/ und kann den Shop nur weiter empfehlen)

mein 3D-Drucker beim Arbeiten

Das ganze hat nun genau 30 Min. gedauert und rausgekommen sind 3 perfekte Plastikkopien des originalen Stahlhakens

Diese Haken kann man genauso stark belasten wie den originalen Bruder.  Nur Hitze können die Haken nicht so gut ab, da ich hierfür ein PLA Material verwendet habe und dieser ab 60 °C anfängt weich zu werden.

aus 1 macht 4

Fazit

An diesem Beispiel kann man sehr gut sehen wozu der Besitz eines 3D-Druckers hilfreich sein kann und ich rede jetzt nicht von der Raubkopie eines Designs. Eher kann man den Drucker benutzen, um individuelle Probleme zu umgehen. Öfters fehlt zu Hause doch mal ein kleines Bauteil und man möchte nicht gleich losfahren, um es zu besorgen. Öfters hat man auch Pech und man kann solche Produkte nicht einzeln erwerben, sondern in einer Packungseinheit (mehrere Stück). Die zu viel gekauften Teile liegen schließlich zu Hause in einer Schublade und werden nicht benutzt.

Mit einem 3D-Drucker kann man sich solche kleinen Bauteile in einer relativ schnellen Zeit und in gewünschter Anzahl anfertigen. Einmal erstellte 3D-Datei wird schließlich gespeichert und beim nächsten Engpass wird einfach nachproduziert.

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